WIRED empfiehlt: Filme, die ihr 2018 sehen solltet

WIRED empfiehlt: Filme, die ihr 2018 sehen solltet

2018 wird ein großartiges und vielfältiges Kinojahr. Vom bombastischen Superhelden-Blockbuster über skurriles Stop-Motion-Indie-Kino bis zum düsteren Sience-Fiction-Experiment ist alles mit dabei. WIRED präsentiert euch eine Auswahl der Filme, die ihr dieses Jahr im Auge behalten solltet.




























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2018 wird ein großartiges und vielfältiges Kinojahr. Vom bombastischen Superhelden-Blockbuster über skurriles Stop-Motion-Indie-Kino bis zum düsteren Sience-Fiction-Experiment ist alles mit dabei. WIRED präsentiert euch eine Auswahl der Filme, die ihr dieses Jahr im Auge behalten solltet.

Für Cineasten war 2017 ein erfüllendes und überraschendes Jahr. Patty Jenkins und Gal Gadot retteten mit Wonder Woman die Ehre des DC-Comic-Universums. Mit Blade Runner 2049 gelang Denis Villeneuve ein würdiger Nachfolger zu einem der großen Science-Fiction-Klassiker. Und Star Wars: Die letzten Jedi liefert auf Monate hinaus Streit- und Gesprächsstoff für die Fans. Dazwischen: Kong: Skull Island, Planet der Affen: Survival, Dunkirk und andere große Blockbuster. Ebenso verblüfften auch jede Menge originelle Ideen und kleine Indie-Experimente. Darunter der Rassismus-Horror Get Out, die Architektur-Liebeskomödie Columbus, der Muss-man-gesehen-haben-ums-zu-verstehen-Streifen A Ghost Story und The Disaster Artist, der die irrsinnige Geschichte des Kultstreifens The Room nacherzählt. Ernüchterung brachten hingegen Valerian: Die Stadt der Tausend Planeten, Justice League und auch Alien: Covenant.

Das neue Jahr scheint ebenso abwechslungsreich und spannend zu werden. Wobei vor allem natürlich die Marvel-Superheldenspektakel und die Star Wars mit dem Spin-Off Solo viele Zuschauer in die Kinos locken werden. Dazu verspricht aber auch Steven Spielberg mit der Verfilmung des Videospielromans Ready Player One ein unglaubliches Effekt-Gewitter und der Ex-Machina-Regisseur Alex Garland mit Auslöschung eine surreale Exkursion in eine verbotene Naturzone – die hierzulande gleich auf Netflix startet. Der Kultfilmemacher Terry Gilliam will nach 18 Jahren endlich sein Meisterwerk The Man Who Killed Don Quixote auf die Leinwand und dann zu Amazon Prime Video bringen. Und der Moon– und Warcraft-Regisseur Duncan Jones produziert für Netflix ein düsteres Science-Fiction-Drama, das im dystopischen Berlin angesiedelt ist. Wobei uns natürlich sicher auch noch die eine oder andere Überraschung erwarten dürfte.

WIRED Germany präsentiert euch eine Auswahl von 25 spannenden Filmen, die euch 2018 erwarten.

Die Apokalypse ist schon eine Weile her und die alte Welt längst vergessen. Bis auf deren Städte. Denn die wurden auf riesige Fahrwerke geschnallt, die sie auf Ketten und Rädern durch die Einöde rollen lassen. So machen London, Darmstadt und Edinburgh Jagd auf andere Städte, um Technologien, Arbeitskräfte und Ressourcen zu sichern. Dabei kommen der Junghistoriker Tom und die Möchtegern-Attentäterin Hester zwischen die Fronten – und einer antiken Waffe auf die Spur. Bereits 2009 hatte sich Der-Herr-der-Ringe-Regisseur Peter Jackson die Rechte am gleichnamigen Roman-Zyklus gesichert. Jetzt sitzt nicht er selbst im Regiestuhl, sondern sein Protegé Christian Rivers. Der erste Trailer zeigt bereits irre Bilder und den möglichen Auftakt zu einer ganzen Filmreihe.

Mortal Engines soll am 13. Dezember 2018 in den Kinos starten.

Im Jahr 2000 hatten die Dreharbeiten für The Man Who Killed Don Quixote begonnen. Aber Regenstürme, ein Finanzchaos und ein kranker Darsteller ließen den Film des 12-Monkeys-Regisseurs Terry Gilliam glorios scheitern. Vor drei Jahren hatte dann Amazon bestätigt, dem Filmemacher einen neuen Anlauf zu finanzieren. Am 4. Juni 2017 konnte Gilliam dann verkünden, dass die Abenteuer-Komödie nahezu fertig sei. Der Werbefachmann Toby, gespielt von Adam Driver, pilgert darin in ein spanisches Dorf. Dort findet er sich plötzlich an der Seite eines alten Mannes wieder, der ihn für Sancho Panza und sich selbst für Don Quixote hält.

The Man Who Killed Don Quixote soll am 6. September 2018 in den Kinos und kurz darauf auf Amazon Prime Video starten.

William Foster, gemimt von Keanu Reeves, ist ein genialer Neurowissenschaftler und Bio-Technologe. Seine Familie stirbt bei einem Autounfall. Daraufhin transferiert er die Erinnerungen seiner Frau und seiner Kinder in einen Computer und versucht ihre biologischen Körper zu klonen. Doch er kann sie nicht alle zurückholen. Außerdem ist seine Tat höchst illegal. Als die Regierung und sein Arbeitgeber auf seinen Plan aufmerksam werden, muss er flüchten und findet sich später selbst in einem neuen Körper wieder – jedoch dem eines primitiven Roboters. Die Prämisse von Replicas hat Potential – auch wenn der erste Trailer nicht gerade überzeugend aussieht.

Replicas soll 2018 in den Kinos starten.

Anders als in Independence Day ist es der Menschheit in Captive State nicht gelungen, die außerirdische Invasion aufzuhalten. Die neuen Machthaber haben die Erde seit mittlerweile zehn Jahren im Griff. Vor allem dank Kollaborateuren und eines rigiden Überwachungs- und Unterdrückungsapparates. Jedoch versucht eine kleine Gruppe von Widerständlern aus Chicago, dem Regime zu entkommen. Der Film des Planet-der-Affen-Prevolution-Regisseurs Rupert Wyatt soll kein Actionstreifen werden, sondern ein von Metaphern und Gesellschaftskritik getragener Science-Fiction-Thriller.

Captive State soll Herbst 2018 in den Kinos starten.

Im Sommer 1973 wurde der Enkel des Öl-Milliardärs J. Paul Getty entführt. Als Lösegeld forderten die Entführer 17 Millionen US-Dollar. Aber der seinerzeit reichste Mann der Welt weigerte sich, auf die Forderung einzugehen. Stattdessen setzte er einen Ermittler darauf an, den Jungen zu befreien. Basierend auf der Roman-Nacherzählung von John Pearson hat Ridley Scott die aufreibende Geschichte verfilmt. Aufgrund der Belästigungsvorwürfe gegen Kevin Spacey hat der Regisseur ihn noch nach dem eigentlichen Drehende gegen Christopher Plummer ausgetauscht.

Alles Geld der Welt soll am 15. Februar 2018 in den Kinos starten.

Ein Kraftfeld umschließt eine Zone an der US-Künste und schneidet sie von der Außenwelt ab. Was dahinter vorgeht? Unbekannt. Ein Team weiblicher Wissenschaftler – unter anderem gespielt von Natalie Portman und Tessa Thompson – soll einen Exkurs in die Area X wagen. Dabei trifft die Gruppe auf eine absonderliche Tier- und Pflanzenwelt und Kräfte, die ihren Geist weit übersteigen. Der Science-Fiction-Thriller basiert auf dem Auftaktroman der Southern-Reach-Trilogie aber soll keine Fortsetzung bekommen. Der Ex-Machina-Regisseur Alex Garland verspricht mit Auslöschung – im Original Annihilation – eine mystisch-melancholische Erfahrung im Stil von 2001: A Space Odyssey.

Auslöschung soll voraussichtlich am 12. März 2018 auf Netflix starten.

Die russische Ballerina Dominika Egorova wird durch eine unmenschliche Tortur zu Spionin ausgebildet. Bei einem Auftrag wird die von Jennifer Lawrence gespielte Agentin dann auf den CIA-Mann Nathaniel Nash angesetzt. Dabei kommt sie ihm näher als sie sollte – und droht auf ein doppeltes Spiel hereinzufallen. Bald muss sie töten und flüchten, um zu überleben. Der erste Trailer des Thrillers vom Die-Tribute-von-Panem-Regisseur Francis Lawrence prophezeit harte Action und eine emotional angreifende Agenten-Geschichte. Wobei viele Comic-Fans auffällig starke Parallelen zur Marvel-Heldin Black Window sehen.

Red Sparrow soll am 1. März 2018 in den Kinos starten.

Der Moon-Regisseur Duncan Jones wagt nach einem Trip in die Videospiel-Fantasy-Welt von Warcraft nun einen Abstecher nach Deutschland. Sein Science-Fiction-Noir-Thriller Mute spielt im Berlin der nahen Zukunft. Die Geschichte folgt dem stummen Barkeeper Leo Beiler. Der lebt ohne Smartphone, Internet oder sonstige Technologie. Das einzige, was ihm wichtig ist, ist seine Freundin Naadirah, die jedoch spurlos verschwindet. Daraufhin beginnt für den von Paul Rudd gespielten Deutschen eine düstere Odyssee durch die heruntergekommene Hauptstadt. Jones will mit Mute ein intimes Science-Fiction-Experiment liefern, das sich aber nicht zu ernst nehmen soll.

Mute soll 2018 auf Netflix erscheinen.

Der Slender Man ist ein Mythos, der im Internet geboren wurde. Vor neun Jahren war die hagere und gesichtslose Gestalt im Something-Awful-Forum erstmals in Bilder hinein-gephotoshopped worden. Die Nutzer sponnen Geschichten, wie die Kreatur Kinder entführe und Menschen in den Wahnsinn treibe. Mit dem gleichnamigen Film bringt der Stomp-The-Yard-Regisseur Sylvain White die Horror-Legende nun auf die Leinwand. Eine Gruppe Mädchen soll darin Vermisstenfällen nachspüren und selbst ins Visier der Kreatur geraten. Bleibt zu hoffen, dass der Horror-Streifen dem Internet-Grusel gerecht wird.

Slender Man soll am 17. Mai 2018 in den Kinos starten.

Auf der Raumstation ISS soll ein Experiment mit einem Teilchenbeschleuniger durchgeführt werden. Allerdings geht etwas furchtbar schief: Plötzlich ist die Erde verschwunden. Die unter anderem von Daniel Brühl und Elizabeth Debicki verkörperten Astronauten sind vollkommen ratlos. Der Science-Fiction-Film von Julius Onah ist ebenso mysteriös wie seine Story. Denn God Particle wird der dritte Teil der Cloverfield-Filmreihe – und könnte daher noch einen neuen Namen bekommen. Bereits 2016 hatte Lost-Produzent JJ Abrams ohne großen Vorlauf 10 Cloverfield Lane enthüllt, den er als Startpunkt einer Anthologie von Mystery-Filmen mit jeweils eigenen Geschichten sieht.

God Particle soll 2018 in den Kinos starten.

Der vom Arrival-Regisseur Denis Villeneuve gedrehte Thriller Sicario war eine der Überraschungen des Jahres 2015. Die Agentin Kate Macer arbeitet darin im Grenzstreifen zwischen den USA und Mexiko. Über mehrere Aufträge hinweg durchlebt sie die Eskalation des Drogenkrieges. Der Suburra-Regisseur Stefano Sollima soll die Handlung nun fortschreiben – wobei jetzt der CIA-Agent Matt Graver und der Auftragskiller Alejandro Gillick im Zentrum stehen. Sie wollen zwischen den einzelnen Kartellen, die offenbar Terroristen in die USA schleusen, einen Krieg entfachen.

Sicario 2: Soldado soll am 16. August 2018 in den Kinos starten.

In diesem Jahr soll die über 30 Jahre alte Predator-Filmsaga endlich einen neuen Eintrag bekommen – nachdem der letzte von Fans wie Kritikern hart abgestraft wurde. Hinter The Predator steht mit Shane Black der Regisseur von Iron Man 3, der aber auch im Originalfilm als Darsteller mitgewirkt hatte. Die Handlung soll mehrere Jahre nach Predator 2 in einer US-Vorstadtsiedlung spielen. Ein Vater, sein Sohn und eine Gruppe von heimgekehrten Kriegsveteranen müssen dort gegen den Außerirdischen antreten. Hierbei soll auch die Frage beantwortet werden, warum sich die extraterrestrischen Trophäenjäger ausgerechnet immer wieder Menschen als Beute herauspicken.

The Predator soll am 2. August 2018 in den Kinos starten.

Wenn sich etwas Gutes über Justice League sagen lässt, dann dass auf der Leinwand zu sehen war, dass Gal Gadot als Wonder Woman und Jason Momoa als Aquaman viel Spaß an ihrer Rolle haben. Daher besteht Hoffnung, dass auch die Geschichte um den Herrscher von Atlantis aus den sonstigen DC-Comic-Verfilmungen heraussticht. Dazu sitzt mit Saw– und Furious-7-Macher James Wan ein durchaus spannender Filmemacher für das Solo-Helden-Projekt auf dem Regiestuhl. Das folgt dem Unterwassermann in den Kampf gegen die Verseuchung seines Reiches durch die Menschen. Wobei er gleichzeitig seine Untertanen abhalten muss, das Festland zu erobern.

Aquaman soll am 20. Dezember 2018 in den Kinos starten.

Bis Star Wars: Episode IX werden sich die Fans noch gedulden müssen. Aber stattdessen wird dieses Jahr nach Rogue One nun der zweite Anthologie-Film erscheinen. Solo: A Star Wars Story erzählt die Vorgeschichte von Schmuggler Han Solo, seinem haarigen Gefährten Chewbacca und dem Glücksspieler Lando Calrissian. Die Handlung setzt ganze zehn Jahre vor Eine neue Hoffnung an. Anfühlen soll sich dieser Star-Wars-Film wie ein epischer Weltraumwestern. Ob das gelingt? Zumindest verlief die Produktion hinter den Kulissen alles andere als reibungslos.

Solo: A Star Wars Story soll am 24. Mai in den Kinos starten.

Die Zukunft ist düster. Daher ziehen sich Milliarden Menschen in die virtuelle Realität der Onlinewelt OASIS zurück. Als deren Erschaffer stirbt, wird eine Schatzjagd aktiviert: Ihr Gewinner soll das Vermögen des Entwicklers und die Kontrolle über das VR-Universum erhalten. Doch dafür müssen Rätsel gelöst werden, die sich um die Pop- und Videospielkultur der 80er-Jahre drehen. Hinter der Verfilmung des gleichnamigen Nerd-Romans von Ernest Cline steht kein geringerer als Steven Spielberg. Wobei der Film im Gegensatz zur Vorlage, wie die ersten Trailer zeigen, auch viele Anspielungen auf moderne Games und Filme mitbringen wird.

Ready Player One soll am 5. April 2018 in die Kinos kommen.

Ohne Zweifel wird Avengers: Infinity War einer der wichtigsten Filme dieses Jahres. Denn nun sollen alle bisherigen Marvel-Helden und ihre Erzählstränge aufeinandertreffen. Dabei werden sich zu Beginn Iron Man und Captain America noch verfeindet gegenüberstehen. Jedoch beginnt dann der Titan Thanos mit seinen Truppen eine Invasion der Erde. Dank der Macht der Infinity-Steine ist er nahezu unbesiegbar. Um ihn zu stoppen braucht es daher das gesamte irdische Heldenteam – und auch die Guardians of the Galaxy, die als unerwartete Verstärkung eintreffen. Das wird grandioses Popcorn-Kino!

Avengers: Infinity War soll am 26. April 2018 in den Kinos starten.

Unweit der Erde wird von Astronomen eine geheimnisvolle Anomalie entdeckt. Deren Ausläufer umschlingen die Internationale Raumstation und ziehen einen Astronauten hinein. Eine Raumfahrtagentur startet ein streng geheimes Programm, um das Mysterium zu untersuchen. Jedoch würde ein Mensch diese Exkursion nicht überleben. Freiwillige sollen daher zu Mensch-Maschinen umfunktioniert werden. Der Regie-Debutant Hasraf Dulull inszeniert das Science-Fiction-Abenteuer in Form einer fiktiven Dokumentation und arbeitet Themen wie Ethik, Forscherdrang und auch die allzu menschliche Paranoia auf.

The Beyond ist am 9. Januar 2018 auf Amazon Video, Google Play, iTunes und Microsoft Filme & TV erscheinen.

In einer verqueren Noir-Welt in der Menschen und Puppen á la Die Muppet Show ganz selbstverständlich miteinander leben, geht ein Serienmörder um. Seine Ziele sind die flauschigen Darsteller der längst abgesetzten Serie The Happytime Gang. Der blaue Puppen-Detektiv Phil Phillips macht sich auf, den Mörder zu schnappen. Wobei bis dahin viel Blut und Plüsch fließen sollen. Denn die Puppen gelten für die Menschen als Wesen zweiter Klasse und die Morde an ihnen als trivial. Tatsächlich soll The Happytime Murders kein fröhlicher Kinderfilm werden, sondern ein zynischer Krimi-Thriller mit Sex, Gewalt und Flüchen.

The Happytime Murders soll am 11. Oktober 2018 in den Kinos starten.

Es könnte einer der optisch schönsten Filme 2018 werden. Denn Grand-Budapest-Hotel-Regisseur Wes Anderson inszeniert die Geschichte von Isle of Dogs als traditionelle Stop-Motion-Animation mit Modellen und Figuren. Hier sucht der 12jährige Junge Atari Kobayashi nach seinem Hund Spot, der wie viele andere nach einer Hundegrippe-Epidemie auf eine einsame Insel verbannt worden war. Auf seiner Suche bekommt er bald Unterstützung von einer Gruppe anderer Vierbeiner, die Spot und sein Herrchen wieder vereinen wollen. Das Problem? Die guten Jungs verstehen kein Japanisch.

Isle of Dogs: Ataris Reise soll am 3. Mai 2018 in den Kinos starten.

Der Ex-Soldat Joe ist verdrossen und desillusioniert. Erfüllung findet er lediglich darin, Kinderschänder und Menschenhändler aus dem Verkehr zu ziehen – und für manch reichen Auftraggeber eher zweifelhafte Jobs zu erledigen. Nun soll er eine Minderjährige aus einem Untergrundbordell befreien. Dabei läuft alles aus dem Ruder und er stolpert mitten in eine Verschwörung, in die hochrangige Persönlichkeiten verwickelt sind. Der Film – im Original You Were Never Really Here – der Ratcatcher-Regisseurin Lynne Ramsay ist keine Kopie der 96-Hour-Reihe, sondern ein erschlagend brutaler wie abgründiger Action-Thriller.

A Beautiful Day soll am 26. April 2018 in den Kinos und später auf Amazon Prime Video starten.

Die Manga-Reihe Battle Angel Alita genießt Kultstatus. Ein Wissenschaftler stößt in ihr auf die Überreste eines weiblichen Cyborgs, den er Alita tauft. An ihre Vergangenheit kann sie sich nicht erinnern. Aber es zeigt sich, dass sie offenbar zum Töten ausgebildet worden war. Genau das muss sie auch tun – denn die Welt des 26. Jahrhunderts ist brutal und ungerecht. Verfilmt wird die Geschichte von Sin-City-Macher Robert Rodriguez. Die ersten Bilder wirken faszinierend, aber auch verstörend. Denn die komplett digital erschaffene Alita erscheint beeindruckend lebensecht und schauerlich irreal zugleich.

Alita: Battle Angel soll am 19. Juli 2018 in den Kinos starten.

Der Black Panther ist einer der wenigen bekannten Superhelden mit afrikanischen Wurzeln. Sein Alter-Ego ist T’Challa, der Prinz von Wakanda. Das Königreich präsentiert sich nach außen als Dritte-Welt-Nation ist aber in Wahrheit ein futuristischer High-Tech-Staat – dank dem dort zu findenden Metall Vibranium. Nach dem Tod seines Vaters soll nun T’Challa den Thron besteigen. Diesen Moment wollen der verbannte Krieger Erik Killmonger und der von Wakanda besessene Waffenschieber Ulysses Klaue nutzen, um das Land unter ihre Kontrolle zu bringen.

Black Panther wird am 15. Februar 2018 in den Kinos starten.

Mit Die Unglaublichen hatte Pixar einst nicht nur einen Animationsfilm mit Superhelden geliefert, sondern eine intelligente und witzige Dekonstruktion des Genres. Sie zeigte, wie sich die Übermenschen im Alltag durchschlagen und am Ende trotzdem die Welt retten. Der Nachfolger soll diesen Faden fortzeichnen und ergründen, wie die Superheldenfamilie die Kindererziehung und Arbeitsteilung meistert. Während das flexible Elastigirl auf Verbrecherjagd geht, sitzt der starke Mr. Incredible nämlich zu Hause und kümmert sich um Sohn Jack-Jack. Gleichzeitig planen der irre Maulwurf-Mann und ein noch nebulöser Superschurke, die Welt ins Chaos zu stürzen.

Die Unglaublichen 2 soll 27. September 2018 in den Kinos starten.

Im Jahr 2013 wurde die Tomb-Raider-Videospielsaga einem kompletten Neustart unterzogen. Nahbarer und menschlicher wurde Lara Croft dadurch und geerdeter. Gleiches soll nun auf der Leinwand geschehen. Die Ex-Machina-Darstellerin Alicia Vikander wird dafür die junge Archäologin verkörpern, die – angelehnt an das Videospiel von 2013 – auf ihre erste Expedition geht. Sie strandet auf einer Insel und kämpft mit Pfeil, Bogen und schierem Willen ums Überleben. Regie führt der Norweger Roar Uthaug, der 2015 den gefeierten Katastrophenfilm The Wave geliefert hatte.

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